Geschichte des Tischtennissports

Tischtennis wird seit Ende des 19. Jahrhunderts gespielt, nachdem es in England erfunden wurde. Zu dieser Zeit verwendete man noch den Namen „Ping Pong“. Dieser wurde aber 1901 als kommerzielle Marke geschützt und darf seitdem nicht mehr frei verwendet werden. "Ping Pong", eine Bezeichnung, die bei uns heute beinahe ausschließlich im Hobbyspielerbereich anzutreffen ist, wird aber in China weiter verwendet, wo Tischtennis offiziell „Ping Pong Ball" heißt und bereits vor vielen Jahren zum Volkssport Nr. 1 avancierte.


Entwicklung der Abteilung Tischtennis

1955 wurde die Abteilung Tischtennis im Sportverein Lok Nossen gegründet. Zu Beginn mangelte es an Nachwuchs, weshalb alles wieder einschlief. Zurück ins Leben gerufen wurde die Tischtennisabteilung im Jahr 1978 von Annemarie Schnobl. Dabei gingen hauptsächlich Kinder und Jugendliche dieser Sportart nach. Mit der Eingemeindung von Deutschenbora wechselten die Tischtennisspieler von Traktor Deutschenbora in die Sektion Tischtennis des SV Lok Nossen. Damit spielten nun wieder Kinder, Jugendliche und Erwachsene in dieser Abteilung. Lok Nossen war nun auch im Tischtennis wieder am Wettkampfbetrieb des Kreises beteiligt. Mit dem Umzug in die Sporthalle der Grundschule verbesserten sich die Bedingungen für die Abteilung deutlich. Dennoch hielt sich der Zuspruch für diese Sportart in Grenzen. Durch Lehre und Studium gingen der Sektion mehrere Jugendliche verloren. Mit viel Einsatz und Herzblut hielt Annemarie Schnobl die Abteilung am Leben. Ihr ist es zu verdanken, dass die Abteilung einen der umkämpften Termine in der neuen Sporthalle des Gymnasiums erhielt. Die Bedingungen für Wettkampf und Training in der Sektion waren nun optimal und ebneten den Weg für eine positive Entwicklung der Sektion Tischtennis. Leider hat Annemarie Schnobl, aus von allen akzeptierten Gründen, das Amt des Abteilungsleiters Tischtennis abgegeben. Das Amt wurde von Wolfgang Haupt übernommen und bis heute fortgeführt. Heute zählt die Abteilung 50 Mitglieder, 23 Kinder und Jugendliche, sowie 27 Erwachsene, Tendenz steigend. Zwei Männer-Mannschaften nehmen am Punktspielbetrieb teil und eine dritte Mannschaft ist im Entstehen.


Tischtennis – der Sport für Leib und SeeleTischtennis

Nicht umsonst ist Tischtennis eine der „Volkssportarten“. Im Urlaub, in der Freizeit, auf Schulhöfen und Spielplätzen, im Garten oder in der Garage wird Tischtennis gespielt. Fast jeder kann diesen Sport von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter ausüben. Selbst Menschen mit Behinderungen treiben diesen Sport. Tischtennis ist Spaß und Bewegung in Einem. Intensive Bewegung macht bis zu 70% des erfolgreichen Spiels aus. Dazu kommt Technik, Spielverständnis und Spielwitz. Also ein Sport für den ganzen Körper bei verhältnismäßig geringem Verletzungsrisiko. Was braucht man, um den Sport auszuüben? Nicht viel. Lust auf Bewegung, einfache Sportkleidung und Sportschuhe, evtl. den eigenen Tischtennisschläger und die Überwindung, los zu gehen. Also, wer alles zusammen hat, Sachen packen und ab in den Sportverein!