Schirrmeister hält den Sieg fest

LSV Barnitz - SV Lok Nossen 1:2 (0:0)

Barnitz, 14.09.14. - Anstoß 15.00 Uhr

Das war nichts für schwache Nerven, da die Lok – Mannschaft ihre mitgereisten Anhänger nach Barnitz lange auf die Folter spannte. Die Gastgeber rannten, kämpften und spielten als wenn sie nichts zu verlieren hätten. Die Gäste konnten sich bei ihrem Schlussmann, der fehlerlos und sehr sicher hielt, bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Erst entschärfte er die erste gute Möglichkeit der Barnitzer, um nur kurze Zeit später einen Freistoß zur Ecke zu lenken (4./18.). Gleich darauf probierte es Stephan Großjohann im Zusammenspiel mit Stefan Weinert, sein Schuss ging knapp drüber (19.). Im Anschluss parierte wiederum Nossens - Schlussmann einen Freistoß der Barnitzer (25.). Eine strittige Situation in der 28. Minute: Stephan Großjohann wurde im 16- er gefoult, doch der Schiedsrichter pfiff nicht. Der zog sich dann den Unmut der Lok – Spieler auf sich und entschied einige Situationen zu Gunsten der Gastgeber. Nach einem Standard vor der Halbzeit vergab Barnitz erneut die Chance zur Führung, die Frank Schirrmeister aber im Abtauchen vereiteln konnte.

Nach dem Seitenwechsel war die Partie wesentlich ausgeglichener und Nossen versuchte mehr Ruhe und Ordnung in ihre Aktionen zu bringen. Diesmal erhielten die Gäste einen Freistoß in aussichtsreicher Position. Es war die 58. Minute, als Sebastian Drosdzol mit seinem Schuss in den linken Torwinkel das 1:0 erzielte. Obwohl der Barnitzer Schlussmann noch dran war, konnte auch er die Nossner Führung nicht verhindern. Danach waren die Gäste den zweiten Treffer näher, als Barnitz dem Ausgleich. Nossen jetzt bissiger. Nach einem misslungenen Schuss durch Johannes Schneider, setzte dieser nach, flankt nach innen, auf den Kopf von Robin Brucke, der zum 2:0 einköpfte (66.). Barnitz wollte sich mit der Niederlage keineswegs abfinden und hielten mächtig dagegen. Und als die Gastgeber in der 80. Minute zum Anschlusstreffer kamen, musste man auf das Schlimmste gefasst sein. Denn in der Nachspielzeit scheiterten sie erneut am Lok – Keeper, der damit den Sieg festhielt (Rad.).

Aufstellung: Schirrmeister, Beyer, Drosdzol, Goldschmidt, Baum (75. Grundmann), Scholz, Schneider (90. Grimmer), Görnitz, Brucke, Großjohann, Weinert

Zurück