Nossen zittert um die Punkte

1. FC Radebeul 1994 - SV Lok Nossen 0:1 (0:1)

Radebeul, 27.04.14. - Anstoß 18.00 Uhr

Spannung bis zum Schlusspfiff. Solche Spiele sind für den neutralen Besucher sicher nicht schlecht, für die Beteiligten nicht unbedingt das absolute Muss, zumal die Mannschaft selbst für Spannung sorgte, in dem sie in der Anfangsphase zu viele Chancen ungenutzt ließ. Für Nossen ergaben sich Möglichkeiten. So für Sebastian Drosdzol mit seinem Freistoß, so Johannes Schneider mit Kopf an die Querlatte, so Stephan Großjohann knapp drüber. Danach fiel der Spielentscheidende Treffer durch einen herrlichen Freistoß von der Strafraumgrenze durch Stefan Weinert, der den Ball unhaltbar in den linken Winkel zirkelte (15.). Rene Reuschel hatte kurz darauf eine gute Einschussmöglichkeit, zögerte aber zu lange. Die Gäste blieben bis zur Pause spielbestimmend, ohne aber einen Treffer zu erzielen.

Im zweiten Durchgang näherten sich die Gastgeber dann mehr und mehr der Nossner Seite. Frank Scirrmeister musste dabei in der 54. Minute den ersten gefährlichen Ball der Radebeuler parieren, und es sollte nicht die letzte Aktion sein. Denn vier Minuten später verhinderte er mit einem klasse Reflex den Ausgleich. Die Gäste standen jetzt neben sich, viel zu nachlässig in den entscheidenden Momenten und zu hektisch im Abschluss. Und dieses passive Verhalten hätte sich in der Schlussphase fast gerecht. Radebeul setzte nochmal zum Schlussspurt an und hatte mit zwei Aluminiumtreffern (86./87.) wo möglich den Ausgleich, wenn nicht noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Nicht umsonst heißt eine alte Fußball- Weisheit: Ein Spiel dauert 90 Minuten. (Rad.)

Aufstellung: Schirrmeister, Scholz, Beyer, Großjohann, Drosdzol, Goldschmidt, Reuschel (57. Schneider M.) , Weinert, Schneider J. (78. Grimmer ), Flachenecker, S. (57. Baum), Brucke

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