Nossen verspielt Sieg in letzter Minute

SV Lok Nossen - Weisstropper SV 1:1 (0:0)

Nossen, 25.05.14. - Anstoß 15.00 Uhr

Der 19. Spieltag in der Kreisklasse ergab die vermeintliche Spitzenpaarung zwischen Lok Nossen und dem Weisstropper SV. Das Spiel lief gerade mal acht Minuten, da verletzte sich ein Gästespieler so schwer, dass er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Als die Gemüter sich wieder beruhigt hatten, wurde dann endlich wieder Fussball gespielt. Für Nossen ergab sich die erste Möglichkeit in der 19. Minute. Ein abgefälschter Schuss von Robin Brucke, erreichte Stefan Weinert, doch dessen Versuch den Torhüter in Gefahr zu bringen misslang. Ebenso ein Distanzschuss von Stephan Großjohann strich am Tor vorbei (21.). Von den Gästen war bis dahin nichts zu sehen. Nossen bestimmte weiter das Tempo und erarbeitete sich weiter Chancen. Die beste dabei hatte Stefan Weinert, nachdem Sebastian Flachenecker in den Strafraum flankte, verpasste er im 16-er den Ball (30.). Kurz vor der Halbzeit dann doch mal die Gäste mit einer Möglichkeit, die sie aber nicht nutzen konnten.

Nach der der Pause das gleiche Bild. Nossen drückte weiter auf die Führung und die besaß Rene Scholz. Er zwang dabei den Weistropper Keeper zu einer Glanztat (70.). Aber auch die Gäste warteten gleich im Anschluss mit der ersten größeren Möglichkeit. Frank Schirrmeister war aber auf dem Posten. Danach überschlugen sich die Ereignisse auf dem Rasen. Nossen ging in Führung. Stefan Weinert versenkte die Kugel zum 1:0 (76.). Diese Führung hätte man drei Minuten vor dem Ende endgültig klar machen müssen. Nachdem Stephan Großjohann vom Gästekeeper im Strafraum gelegt wurde, zeigte Stefan Weinert Nerven und vergab vom Elfmeterpunkt, die Riesenmöglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Denn das Unheil passierte auf der anderen Seite. Ein schnell ausgeführter Freistoß landete im Nossner Kasten. Dabei wurde Nossens Schlussmann zur tragischen Figur, als der Schuss aus seinen Händen ins Tor rollte (89.). Bei aller Tragik was dieses Spiel am Schluss bot, gilt es weiter nach vorn zu schauen, denn wir haben es noch selber in der Hand (Rad.).

Aufstellung: Schirrmeister, Scholz, Großjohann, Drosdzol, Brucke, Beyer, Reuschel (67. Schneider, M.), Weinert, Goldschmidt, Flachenecker S., Grimmer (21. Baum), Patzig

  Fotos: Liza Marie Ehrlich

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