Fußball Herren – Viele Tore, trotzdem keine Punkte

TuS Weinböhla 2. – SV Lok Nossen 5:4 (3:2)

In Weinböhla bestritt der SV Lok Nossen das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde. Die Mannschaft des TuS Weinböhla 2. stand vor dem Spiel nur einen Tabellenplatz vor den Nossnern. Es war also dringend nötig Punkte zu holen, um den letzten Tabellenplatz endlich
zu verlassen.

Beide Mannschaften starteten die Partie mit Zug auf das gegnerische Tor. Die Weinböhlaer erarbeiteten sich Ecken und Freistöße. Die vielen Standardchancen blieben jedoch ungefährlich. Auch die Nossner zeigten erste Angriffe. Einen Eckstoß kann Lukas Schelauske nicht mit seinem Kopfball im Tor verwerten. Kurz darauf bekommt Robin Brucke von Lukas Schelauske den Ball im Strafraum vor die Füße gelegt. Er wirkt dabei so überrascht, dass er den Ball nicht verwerten kann. Dann geht es bei Weinböhla schnell über die linke Außenbahn. Ihr Spieler steht frei vor unserem Keeper und kann in der 16. Minute sicher zum 1:0 einschieben. Der Druck aufs Nossner Tor wird nun stärker. Gefährliche Schüsse werden von Philipp Kunze im Tor pariert. Zehn Minuten später zeigt sich nun auch Nossen wieder vor dem gegnerischen Tor. Stephan Großjohann spielt seine drei Gegenspieler aus und kann in der 25. Minute, frei vor dem Weinböhlaer Keeper, in die rechte untere Ecke einschieben – der Ausgleich. Fast im Gegenzug foult Philipp Kunze seinen Gegenspieler im Strafraum. Der Schiedsrichter entscheidet auf Strafstoß, wodurch Weinböhla in der 27. Minute erneut in Führung geht. Im Anschluss versucht es die Heimmannschaft wieder mit einem Schuss aufs Tor, welcher zunächst vom Nossner Torhüter abgewehrt werden kann. Jedoch wird dieser Ball zur Vorlage eines Spielers aus Weinböhla, der in der 29. Minute so das 3:1 erzielen kann. Von Weinböhla kommt nun weniger, die Mannschaft überlässt den Nossnern das Spiel. In der 36. Minute bekommt Nossen einen aussichtsreichen Freistoß am 16er, den Sebastian Drosdzol direkt, zum 3:2, verwandeln kann. Die Lok-Elf zeigt nun gute Offensivaktionen, die allerdings ungefährlich bleiben. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gibt es noch einmal einen Freistoß für Nossen, der zu einem Gegenangriff für Weinböhla führt. Maximilian Mewes zieht das Foul an der Mittellinie, um den Angriff zu unterbinden. Daraufhin sieht er die rote Karte – eine harte Entscheidung.

Die zweite Halbzeit müssen die Nossner mit zehn Mann bestreiten. Ebenso kommt für Christian Dittrich nun Vincent Klein-Kremer ins Spiel. Zu Beginn der zweiten Hälfte ist Weinböhla die aktivere Mannschaft. Es zeigen sich allerdings keine Torchancen. Nach 60 Minuten wird es wieder unruhig im Nossner Strafraum und ein Spieler von Weinböhla geht zu Boden. Erneut wird auf Strafstoß entschieden und wieder wird dieser verwandelt. Nach dem 4:2 erwacht die Nossner Mannschaft und zeigt starke Angriffe aufs Tor von Weinböhla. Nach einer Flanke von Sebastian Flachenecker kann Stephan Großjohann direkt vorm Tor zum Schuss kommen. Sein Ball knallt jedoch nur gegen die Latte – Pech für Nossen. Kurz darauf treffen Stephan Großjohann, Lukas Schelauske, Vincent Klein-Kremer und Eric Stelzner nach einem Eckstoß nicht das Tor. Das Pech der Nossner nutzt Weinböhla und zeigt Nadelstiche nach vorn. Ein Angriff kann von Eric Stelzner auf der Linie geklärt werden. Wenige Minuten später (87.) geht der Schuss jedoch ins Netz des Nossner Keepers. Kurz vor Schluss wird die Partie noch einmal spannend. Nach einem Schuss von Sebastian Flachenecker landet der abgewehrte Ball bei Lukas Schelauske, der mit links zum 5:3 (88. Minute) einschiebt. Nach Wiederanpfiff bekommt Lukas Schelauske am 16er erneut den Ball und zieht mit rechts direkt aufs Tor ab – das 5:4 in der 89. Minute. Der Keeper von Weinböhla konnte so schnell nicht reagieren und musste wieder hinter sich greifen. Nun wollten die Nossner den Ausgleich. In einer der letzten Aktionen kam zum Freistoß auch Philipp Kunze mit nach vorn, doch alle Bemühungen halfen nicht. Die späten Anschlusstore brachten keine Punkte mehr aus Weinböhla. Trotz der starken Angriffe und vier Toren war die Nossner Abwehr zu leichtsinnig und kassierte am Ende mehr Tore. Ebenso fehlte, nach der roten Karte an Maximilian Mewes, ein elfter Feldspieler, mit dem das Spiel hätte gedreht werden können. (IK)

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