Fußball - Herren - Strehla gibt sich keine Blöße

SV Lok Nossen - SV Strehla 1:7 (0:2)

Nossen, 11.09.2016 - Anstoß 15:00 Uhr

Bei hochsommerlichen Temperaturen begrüßte der SV Lok Nossen den SV Strehla im idyllischen Muldental. Die Gäste spielten das Jahr zuvor in der Landesklasse und gingen als klarer Favorit in die Partie.
Strehla übernahm von Anfang an das Spielgeschehen und kam nach wenigen Minuten zur ersten Gelegenheit, doch der Ball ging an das Außennetz. Anschließend kam Nossen zur ersten und einzigen nennenswerten Möglichkeit in der ersten Hälfte. Sebastian Flachenecker schloss von halblinker Position ab, doch er verpasste das Ziel. Die Nossner Abwehr stand ständig unter Bedrängnis, da wenig Entlastung nach vorn erfolgte. So nutzte Christopher Pirl (23.) und Kevin May (30.) zwei Unachtsamkeiten in der Hintermannschaft zur 2:0 Halbzeitführung aus.

Nossen brachte in der Halbzeit mit Oliver Grundmann und Falk Lantzsch zwei neue Kräfte. Letzter war es, der in der 51. Minute zum Anschlusstreffer traf. Nachdem sich Rico Baum auf der linken Außenbahn stark durchsetzte köpfte Falk Lantzsch ein. Die Freude über den Treffer hielt nur kurz an. Nach einer Ecke für Nossen machte es Strehla schnell und Christopher Pirl vollendete den Konter zum 1:3 (56.). Kurz vor der Trinkpause, die der Schiedsrichter Jens Dobeleit pro Halbzeit einlegte, hatte Falk Lantzsch die Möglichkeit, wieder auf ein Tor zu verkürzen. Der Strehlaer Schlussmann stand weit vor seinem Kasten, doch der Heber ging knapp am Tor vorbei. Anschließend passierte von Nossner Seite nichts mehr. Bälle, die die Nossner erkämpften, wurden durch lange oder ungenaue Pässe zu schnell hergegeben, so das Strehla einen Angriff nach dem anderen fahren konnte. Folgerichtig kamen dadurch die Gäste durch die Treffer von Stephan Bernecker (68.), Felix Haberecht (77.), Felix Naumann (86.) und Tobias Schmidt (90.) zum 1:7 Endstand.
Strehla sollte für die Lok-Elf kein Maßstab sein, die Gäste waren in allen Bereichen überlegen. Die Muldenstädter müssen sich auf ihre Gegner aus der unteren Tabellenhälfte konzentrieren und Punkten. (Wei)

Aufstellung: Schirrmeister, Jakob (81. Bock), Giurea (46. Grundmann), Weinert, Jakubowski, Röthling, Beyer, Eichwald, Baum, Goldschmidt, Flachenecker (46. Lantzsch)

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