Fußball - Herren - Nossen verteilt weiter Geschenke

SV Lampertswalde - SV Lok Nossen 6:0 (1:0)

Lampertswalde, 21.05.2017 - Anstoß 15:00 Uhr

Auch der heutige Spieltag war wieder eine Herausforderung für Trainer Thomas Ehrlich. Zum wiederholten Male reiste er mit nur 11 Spielern zu einem Auswärtsspiel. Hinzu kam noch, dass der Etatmäßige Torhüter Frank Schirrmeister in der Offensive spielte. Im Tor wurde er von Julian Bock vertreten.

Nossen wollte das Spiel abwartend beginnen und auf die Aktionen der Gastgeber antworten. Jedoch hatte man den Eindruck, dass Lampertswalde dieselbe Idee hatte. Die Spielanteile lagen klar bei den Hausherren, jedoch fanden sie kein Mittel, diese in zählbares umzuwandeln. Nossen probierte Akzente nach vorn zu setzen und kam durch Distanzschüsse zu Möglichkeiten. Eine davon hatte Patrick Goldschmidt. Sein Schuss aus zweiter Reihe strich aber am Tor vorbei. Im Gegenzug kam Lampertswalde zu seiner ersten dicken Möglichkeit. Den Kopfball des Angreifers konnte Julian Bock nicht festhalten und er sprang an die Latte. Erst im Nachfassen konnte er die Situation entschärfen. Ein Freistoß von der Mittellinie brachte dann den ersehnten Führungstreffer für Lampertswalde. Der lange Ball fiel am hinteren Pfosten herunter, wo der frei stehende Robert Steinborn (23.) nur noch seinen Fuß hinhalten musste. Die Nossner Hintermannschaft sah dabei gar nicht gut aus. Kurz vor der Halbzeit konnte Frank Schirrmeister die größte Chance für die Muldenstädter verzeichnen. Er behauptete den Ball im Strafraum, setzte sich gegen seine Gegenspieler durch und kam leider nur noch mit der Pieke zum Abschluss. Der Torhüter hatte wenig Mühe, diesen Ball aufzunehmen. Auch das Schiedsrichter-Trio sorgte heute für Aufsehen, da doch einige Entscheidungen sehr schmeichelhaft ausgelegt wurden. Mit einem knappen Rückstand ging es in die Pause. Die Gesichter der Gastgeber zeigten, dass sie damit überhaupt nicht zufrieden waren.

In Hälfte zwei wollten die Nossner noch sehen, was möglich ist, da man mit angeschlagenen Spielern und ohne Wechselmöglichkeit agieren musste. Wieder ein Freistoß bescherte das 2:0 für Lampertswalde. Von der rechten Außenlinie geschlagen war wieder Robert Setinborn der unbedrängte Abnehmer (54.). Das 3:0 in der 63. Minute war der erste, konsequent zu Ende gespielte Angriff der Gastgeber. Ein langer Ball wurde präzise per Kopf verlängert, Nick Wilhelm setzte sich gegen die Nossner Abwehr durch und schoss ein. In den letzten 10 Minuten verfiel Nossen wieder in die Geberlaune, die in den vergangenen Spielen schon vorhanden war. In Minute 84. (Martin Zschunke) und 85. (Nico Machinski) nahm Lampertswalde die nächsten Geschenke an. Zwei mal wurde der Ball durch die Nossner Abwehr gespielt und zwei Mal sah der Nossner Schlussmann beim Herauslaufen nicht gut aus. Zum 6:0 Endstand erhöhte Nick Wilhelm (88.). Er konnte den Ball im Strafraum annehmen, umlief die zögerhafte Nossner Hintermannschaft und schob in die kurze Ecke ein.

Lampertswalde geht verdient als Sieger vom Platz. Die Höhe des Ergebnisses ist relativ zu betrachten. Sie zwangen den Nossnern kein Spiel auf mussten für die 6 Tore wenig machen. Jedoch muss man auch bei solchen Spielen vorm Tor zur Stelle sein. Nossen macht die Personalnot immer mehr zu schaffen und die letzten kämpfenden Seelen sehnen sich nach dem Saisonende. Zudem passieren einfach zu oft einfache Fehler, die man aus der Vergangenheit so nicht kannte. In der Sommerpause wir umstrukturiert, um in der kommenden Kreisliga-Saison neu anzugreifen. (Wei)

Aufstellung
Bock J., Grundmann, Beyer, Scholz, Eichwald, Röthling, Weinert, Goldschmidt, Baum, Jakob, Schirrmeister

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