Fußball - Herren - Nossen hält in Unterzahl gut mit

LSV 61 Tauscha - SV Lok Nossen 5:2 (2:1)

Tauscha, 02.10.2016 - Anstoß 15:00 Uhr

Aufgrund von Verletzungen und arbeitsbedingten Absagen reiste heute eine überschaubare Nossner Mannschaft mit 10 Spielern zum LSV. Nossen spielte somit in Unterzahl, was aber dem Spiel nicht unbedingt schadete. Die Zuschauer sahen trotz der Ungleichheit eine spannende Partie.

Das Spiel begann verhalten und es boten sich wenig Torgelegenheiten. Tauscha konnte den einen Spieler mehr nicht nutzen. Nossen zeigte sich defensiv und sehr kämpferisch. So lag die erste große Möglichkeit bei den Gästen. Franz Röthling setzte sich auf der linken Seite durch und drang in den Strafraum ein. Bei seinem Abschluss behielt aber der Keeper die Oberhand. Nach einer viertel Stunde schlichen sich in den Nossner Reihen Fehler ein, die die Gastgeber durch Fred Kühne (18.) und Mirco Tillner (20.) zur 2:0 Führung nutzten. Die Lok Elf behielt aber die Nerven, spielte weiter mit und wartete auf seine Möglichkeiten. Diese hatte in der 35. Minute Dominik Jakob. Nach dem sich Sebastian Flachenecker auf der linken Außenbahn durchgesetzt hatte, hätte er nur noch aus Nahdistanz einschieben müssen. Doch sein Abschluss ging über das Tor. Dennoch kamen die Gäste zum Anschlusstreffer. Nach einem langen Einwurf und einer Kopfballverlängerung konnte der Schlussmann den Ball nicht festhalten und Franz Röthling staubte zum 2:1 ab.

Die Nossner witterten, hier einen Punkt mitzunehmen, doch nach einem eigenen Freistoß setze Tauscha einen schnellen Konter und erhöhte durch Fred Kühne (48.) auf 3:1. In der 60. Minute wurde Julian Bock an der Strafraumgrenze regelwidrig aufgehalten. Den fälligen Freistoß versenkte Stefan Weinert mit einem satten Schuss ins Gehäuse. Gegen Ende des Spiels gewann Tauscha immer mehr Spielanteile. Fred Kühne erzielte in der 71. Minute aus abseitsverdächtiger Position mit seinem dritten Treffer das 4:2. Nur drei Minuten später erhöhte Michael Klotzsch (74.) zum 5:2 Endstand.

Die wenigen weiteren Tauschaer Möglichkeiten wurden kläglich vergeben und Nossen konnte trotz großem Engagement nichts mehr zusetzen. Die Muldenstädter verkauften sich gut und mit einer schlagkräftigeren Truppe wäre sicherlich mehr drin gewesen. (Wei)

Aufstellung:
Schirrmeister, Goldschmidt, Beyer, Brucke, Röthling, Bock, Baum, Weinert, Flachenecker, Jakob

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