Fußball - Herren - Enttäuschte Nossner verlieren und fühlen sich verschaukelt

SV Lampertswalde – SV Lok Nossen 2:0 (1:0)

Lampertswalde, 01.05.2016 - Anstoß 15:00 Uhr
 
Hätte das Schiedsrichtergespann in der ein oder anderen strittigen Situation anders entschieden, wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen. Beteiligt waren sie beim ersten Gegentreffer allemal. Voran Schiedsrichter Jens Kläber. Er gab in der 26. Minute für die Gastgeber das 1:0, obwohl sein Linienrichter dem Nossner Trainergespann deutlich machte, dass eine Abseitsstellung vorgelegen habe. Eine Rücksprache mit seinem Assistenten hätte die Situation durchaus aufgeklärt. Nossen kam gut ins Spiel. Stefan Weinert hatte in der 4. Minute die erste Schusschance. Bis auf ein paar Standards in der Anfangsphase kam Lampertswalde nicht gefährlich vor das Nossner Gehäuse. Robin Brucke prüfte in der 20. Minute den Lampertswalder Schlussmann.

Der zweite Abschnitt begann erneut mit einem Aufreger im gegnerischen Strafraum. Robin Brucke wurde dabei gelegt, wonach der Schirie auf den Punkt zeigte. Doch sein Linienrichter zeigte eine Abseitstellung an. Auch hier lag er falsch. Der Ärger über den nicht gegebenen Elfmeter stachelte die Lok – Elf mehr und mehr an. Sie belagerten jetzt die Hälfte der Gastgeber und spielten mit Risiko in der Abwehr. Ihnen blieb auch nichts anderes übrig, um vielleicht doch noch einen Punkt mitzunehmen. Doch es kam wieder anders. Über zwei drei Stationen kamen die Gastgeber über links in den Nossner Strafraum, wo am langen Pfosten Marcel Purl auf 2:0 erhöhte (81.). Dabei blieb es und der Schiedsrichter beendete ohne jede Nachspielzeit. Während die Muldenstädter wieder fassungslos den Platz verließen, feierten die Lampertswalder den wichtigen Dreier (Rad.).

Aufstellung: Schirrmeister , Scholz, Drosdzol, Beyer, Görnitz (55. Röthling), Goldschmidt (80. Szymanowski), Brucke, Eichwald, Großjohann, Flachenecker S. (80. Baum), Weinert, Grundmann, Mewes

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