Fußball Herren – der Tabellenführer zu Gast im Muldental

SV Lok Nossen - FV Gröditz 1911 2. 0:4 (0:2)

Am Sonntag stand die Lok vom SV Lok Nossen kurz vor dem Lockdown. Ab dem 02.11.2020 ist der Amateurfußball wieder auf dem Abstellgleis. Im erst einmal letzten Spiel gegen den Tabellenführer wollten wir aber noch mal alle Kräfte mobilisieren. Vielleicht können wir die Energie des letzten Auswärtsspieltages mitnehmen. 

Das Spiel begann sofort sehr dynamisch. So konnte sich Felix Eichwald in der 5. Minute gut auf der rechten Seite durchsetzen. Der Gegner blockt ihn nicht ganz fair. Der scharf getretene Freistoß findet aber leider keinen Abnehmer im Strafraum. Alle sind hellwach und versuchen sich mit hohem Pressing die Bälle zu erobern, dabei wird von allen sofort nachgesetzt und die Räume gut zugestellt. Eine Unaufmerksamkeit in der 28. Minute führt aus dem Nichts zum 0:1. Dabei klappt einmal die Zuordnung nicht und der Gegner bestraft uns knallhart. Die Köpfe bleiben aber weiter oben und wir versuchen wieder den nötigen Druck aufzubauen. Leider fehlt dem letzten Pass die Präzision. Kurz vor der Pause ist der Gegner wieder einmal vor unserem Tor. Eine sehr unglückliche Situation im Strafraum führt zum Elfmeter für den Gegner. Der wird unhaltbar zum 0:2 in der 43. Minute verwandelt. Dann geht es in die Pause. 

Kurz nach dem Beginn der 2. Halbzeit sticht wieder Felix Eichwald mit einem Abschluss heraus, leider etwas zu hoch. Die gesamte Mannschaft gibt sich nicht auf, wobei nun auch Räume für den Gegner entstehen. In der 62. Minute kommt der Gegner schnell über die rechte Seite und schließt ins kurze Eck ab, 0:3. Unseren Aktionen fehlt die Cleverness. Aber kurz drauf ergibt sich wieder eine gute Chance. Im Strafraumgewühl bekommen wir einfach den Ball nicht ins gegnerische Tor. Die Kräfte lassen nun etwas nach und das Spiel wird kampfbetonter. So lassen wir uns in der 74. Minute auskontern und es steht 0:4. Auch danach geben wir uns nicht auf, aber es wird immer schwerer gute Aktionen zu kreieren. Pünktlich pfeift der Schiedsrichter das vorerst letzte Spiel ab.

Unsere Mannschaft hat trotz des klaren Ergebnisses eines der gefühlt besten Spiele abgeliefert. In einer sehr guten ersten Halbzeit haben wir es leider nicht zum Torerfolg gebracht. Da wäre mit etwas Glück mehr drin gewesen, schade. Nun ist erst einmal Zwangspause mit der Hoffnung auf baldige „Normalität“. (tw)

Fotos: T. Weinhold

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