Fußball - Frauen - Niederlage trotz Leistungssteigerung

FV Gröditz - SV Lok Nossen 2:0 (1:0)

Gröditz, 07.05.2017 - Anstoß 13:00 Uhr


Bei schönstem Fußball-Wetter traten die Kickerinnen des SV Lok Nossen das letzte Auswärtsspiel der Saison beim FV Gröditz an. Die Partie begann mit einer kleinen Verzögerung, da der Schiri etwas Verspätung hatte. Nachdem bei der letzten Partie von Nossen die Luft etwas raus war, hieß es gegen Gröditz wieder mehr Einsatzbereitschaft und Kampfgeist zu zeigen.

In den ersten Minuten zeigte sich, dass sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe begegneten und dass Nossen die Vorgaben des Trainers verinnerlicht hatte. Nossen stand hinten sicher und konnte sich durch gute Kombinationen auch Möglichkeiten nach vorn erarbeiten, die aber leider nicht von Erfolg gekrönt waren. So vergab Sarah Storch die wohl größte Chance für Nossen, als Sie allein vorm gegnerischen Tor an der Torhüterin von Gröditz scheiterte. In der 30. Minute konnte sich Gröditz durch die Mitte einen freien Raum erkämpfen und nutze die Chance durch einen flachen Schuss in die linke Ecke, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Ein bitteres Tor, das nicht unhaltbar war. In der Schlussphase der ersten Halbzeit begann die Partie unruhig zu werden, wodurch auch die Fouls auf beiden Seiten zunahmen.

Die Unruhe aus der ersten Halbzeit konnte nach der Pause von beiden Mannschaften nicht abgelegt werden, wodurch das Spiel jetzt von mehreren Unterbrechungen geprägt war. Auch fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen trugen nicht unbedingt zur Beruhigung der Partie bei. Gröditz konnte mit dieser Situation durchaus besser umgehen und erhöhte in der 55. Minute auf 2:0. Die beste Chance für Nossen in der zweiten Hälfte hatte Lara Ehrlich. Nach einer Ecke gewann sie das Kopfballduell gegen die Gröditzer Spielerin und brachte den Ball aufs Tor. Der Ball wurde allerdings noch auf der Linie geklärt. Nach einem Freistoß für Gröditz schlug es nochmal im Nossener Tor ein. Allerdings reklamierten die Nossenerinnen den Treffer zu Recht, da der Freistoß direkt verwandelt wurde. Der Schiri nahm an, dass die Nossener Torhüterin noch mit der Faust am Ball war. Dies war aber nicht der Fall. Also ging es mit Abschlag vom Nossener Tor und dem Spielstand von 2:0 für Gröditz weiter. Danach passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Gröditz gewann die Partie mit 2:0, aber Nossen hatte auch die Zielvorgabe erreicht, mehr Kampfgeist zu zeigen. Jetzt heißt es für Nossen: Haken an das Spiel gegen Gröditz und den Fokus voll auf das letzte Heimspiel der Saison am Sonntag gegen Dresden zu richten.

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