Fußball Herren – Erstes Heimspiel

SV Lok Nossen - SV Saxonia Nauwalde 2:2 (1:1)

Heute fand das erste Heimspiel auf dem Muldentalsportplatz statt. Der Gegner hieß SV Saxonia Nauwalde.

Bei einem sonnigen Nachmittag ging es sofort zur Sache. Wir versuchten zwingende Aktionen zu generieren. Leider können wir aus den Eckbällen keine zählbaren Chancen kreieren. So versuchte es einmal Sven Kahlert vom Strafraum und dann flankt Erik Stelzner Richtung Tor. Der Ball wird immer länger und so muss der gegnerische Tormann eingreifen und über die Latte klären. Nach einer ruhigen Phase spielen wir in der 14. Minute direkt aus der Abwehr heraus und der Pass erreicht Florian Schelauske. Er läuft allein auf den gegnerischen Torhüter zu und trifft platziert in die linke untere Ecke, 1:0. Ein toller schneller Spielzug unserer Mannschaft. Wir drücken weiter und so versucht es Patrick Goldschmidt nach einer Ecke mit einem Schuss vom 16-er, leider knapp vorbei. Kurz darauf prüft Theo Lantzsch den gegnerischen Tormann mit einem Fernschuss, den der Tormann abwehren kann. Danach verflacht das Spiel und wir sind nicht konzentriert. Ein Fehlpass verursacht viel Unruhe in unserer Abwehr. Daraus resultiert ein Eckball für den Gegner. Wir können im Strafraum den Eckball nicht klären und so müssen wir kurz vor der Pause in der 44. Minute das 1:1 hinnehmen.

Leider beginnen wir die 2. Halbzeit wie die Erste. So führt ein Angriff in der 51. Minute sogar zum 1:2. Wir sind einfach nicht wach genug. Bei einer der wenigen Aktionen von uns, erhalten wir in der 60. Minute einen Freistoß ca. 25 m vor dem gegnerischen Tor. Florian Schelauske tritt den Freistoß scharf auf das gegnerische Tor. Der Tormann kann nicht klären und Sven Kahlert ist zu Stelle und drückt den Ball (und sich selbst) über die Linie, 2:2. Das gibt Hoffnung für die verbleibende Spielzeit. In der 70 Minute kommt es fast zu einer Kopie unseres ersten Tores. Wieder setzt sich Florian Schelauske nach einem Pass gut im Mittelfeld durch und läuft allein auf den generischen Tormann zu. Dieses Mal bleibt der Tormann stehen und der Ball landet in seinen Armen. Nach einer hektischen Schlussphase in beide Richtungen pfeift der Schiedsrichter nach 4 Zusatzminuten ab.

Der Spielstand ist vielleicht gerecht aber schade. Heute wäre aber bei Beibehaltung der Spielweise der ersten 20 Minuten mehr drin gewesen. Jedoch ist ein Punkt besser als keiner. Nächste Woche sieht die Welt schon wieder anders aus und es gilt im Derby zu bestehen.

 (tw)

Fotos: T. Weinhold

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