Fußball Herren – Kreinitz eine Nummer zu groß

SV Lok Nossen - SG Kreinitz 0:8 (0:4)

Es war am Wochenende Pokalzeit angesagt. Wir konnten auf dem Muldentalsportplatz die SG Kreinitz aus der Kreisoberliga empfangen.
Es ging von Anfang an beherzt zur Sache. So konnte sich Florian Schelauske nach 5 Minuten auf der linken Seite gut durchsetzen und suchte den Abschluss. Der Kreisoberligist setzte uns aber von An- fang an unter Druck. So können wir eine Ecke in der 8. Minute schlecht verteidigen und ein gegnerischer Spieler kann am langen Eck per Kopf zum 0:1 einnetzen.

In der 15. Minute setzt sich Sven Kahlert gut durch und bringt den Ball zu Theo Lantzsch in den Straf- raum. Der Schussversuch von Theo wird vom Gegner geblockt. Kurz darauf erreicht ein langer Ball Florian Schelauske im gegnerischen Strafraum. Er versucht per Fuß abzuschließen, aber der Ball geht über das Tor. Ein Kopfball wäre bei seiner Größe eventuell die bessere Variante gewesen.

Wir sind nun etwas besser im Spiel. Wieder ist es Theo Lantzsch, der sich am Strafraum durchsetzt und dabei gefoult wird. Die Freistoßausführung landet leider in der Mauer. Trotz aller Versuche sind wir unkonzentriert und so wird aus unserem Angriff ein Konter für den Gegner und das 0:2. Da fehlte die Zuordnung im Bereich der Abwehr. Wir sind weiter unaufmerksam und die Konsequenz ist das 0:3 in der 33. Minute. Unser Spielfaden ist nun total weg und der Gegner erhöht fünf Minuten später zum 0:4.
Dann ist erst einmal Pause.
In der zweiten Halbzeit sind wir leider nicht besser. Ein abseitsverdächtiger Angriff führt schon drei Minuten nach Wiederanpfiff zum 0:5. Der Linienrichter hatte Abseits angezeigt, aber der Schiedsrich- ter überstimmt ihn, na ja. Weiterhin ist keine richtige Linie in unserem Spiel erkennbar. Wir sind zu langsam und nicht energisch genug und so steht es in der 51. Minute 0:6. Wir versuchen zum Spiel zu finden, aber heute ohne Erfolg. Nach einem Konter wird der gegnerische Spieler im Strafraum gefoult und der Schiedsrichter zeigt auf den Elfmeterpunkt, 0:7. Kleine Einzelaktionen unserer Spielerdan- nach bringen leider nichts Zählbares und so fangen wir uns in der 72. Minute das 0:8.
Wir haben es zumindest immer wieder versucht unser Spiel aufzubauen, aber leider erfolglos.
Von meiner Seite ist der Einsatz von Paul Saalbach zu erwähnen. In der 66. Minute wurde er eingewechselt. Er zeigte sofort Präsenz auf dem Platz und hat einen guten Job in der Abwehr gemacht. Ein Lichtblick an einem verkorksten Sonntag. Kopf hoch Männer, die nächste Aufgabe wartet schon auf uns. (tw)

Fotos: T. Weinhold

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