Fußball Herren – bittere und unnötige Niederlage

SV Lok Nossen - SV Frauenhain 2:3 (0:1)

Alle waren gespannt ob dieses Wochenende ein Besseres wird. Auf dem Muldentalsportplatz hatten wir den SV Frauenhain zu Gast.

Von Beginn an versuchen wir den nötigen Druck aufzubauen. So setzt sich Sebastian Flachenecker in der 5. Minute gut durch, verzieht aber knapp. Franz Röthling versucht es kurz darauf. Er wird abgedrängt und kann so nicht mehr den nötigen Druck hinter den Ball bringen. In der 15 Minute versucht es Theo Lantzsch vom 16-er. In dieser Druckphase sind wir oft in der Verteidigung vom Gegner zu weit weg. Wir erarbeiten uns viel Chancen, können aber nichts Zählbares erreichen. 

In der 35. Minute führt ein Foul am Gegner zu einem Strafstoß, welchen der Gegner leider zum 0:1 verwandelt. Kurz schütteln und weiter geht es Richtung gegnerisches Tor. Eine scharfe Hereingabe von Theo Lantzsch kann Florian Schelauske leider nicht im Tor unterbringen. Dann ist Pause.

In der zweiten Halbzeit geht das Klein-Klein weiter. So richtig gefährlich kommen wir aber nicht vor das gegnerische Tor. In der 61. Minute erlöst Florian Schelauske die Mannschaft. Nachdem sich Theo Lantzsch im Strafraum durchsetzt erreicht sein Zuspiel Florian Schelauske, welcher den Tormann überwindet, 1:1.

In der 64. Minute ist es wider Theo Lantzsch der im gegnerischen Strafraum alle umspielt. Beim Zug zum Tor wird er gehalten und der Schiedsrichter entscheidet Strafstoß. Der Gefoulte verwandelt selbst zum 2:1. Weiter können wir uns gute Chance erarbeiten. Nur Tore fallen für uns nicht. In der 78. Minute wird nach einem Freistoß für unsere Mannschaft dem gegnerischen Tormann erst die gelbe Karte gezeigt und da sich die Aufregung nicht legt, zeigt der Schiedsrichter noch Gelb-Rot.  Den Vorteil sollten wir doch eigentlich nutzen. Leider schlafen wir und der Gegner kann in der 81. Minute nach schnellem Spiel zum 2:2 in Unterzahl ausgleichen. Weiter haben wir viele Chancen, aber es kommt noch schlimmer. Da die Unkonzentriertheiten weiter gehen fangen wir uns die nächste „Gurke“ und es steht in der Nachspielzeit 2:3. Die Zeit rennt nun um so schneller. Der Ausgleich lag noch einige Mal in der Luft, aber nicht im Tor.

Das Spiel gedreht und doch verloren ist die bittere Konsequenz unserer vielen Fehler und der fehlenden „Aggressivität“ die 3 Punkte zu Hause mitzunehmen. Schade. (tw)

Fotos: T. Weinhold

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