Fußball Herren – eher Mauslochhügel als Sportplatz in Zehren

FSV Wacker Zehren - SV Lok Nossen 3:1 (2:1)

An diesem Wochenende ging es nach Zehren. Vorab ein paar allgemeine Themen. Das Spiel bediente in allem das Klischee Kreisligafußball. Der Linienrichter sah wohl eher seine Aufgabe darin die „Linie zu richten“ (siehe Foto), als aktiv im Spiel zu sein. Des Weiteren konnte man die Eckfahne nicht wirklich als Ecke des Spielfeldes bezeichnen. Nicht zuletzt ist zu sagen, dass der Fußballplatz diesen Namen nicht wirklich verdiente. Mauslochhügel wäre wohl eher die richtige Bezeichnung.

Aber es ging ja eigentlich um Fußball. 

In der 5. Minute setzte sich Stefan Weinert stark im Mittelfeld durch. Seinen Abschluss konnte der gegnerische Tormann noch abwehren. Von links war Vincent Klein-Kremer mitgelaufen und konnte den Abpraller fast akrobatisch zum 0:1 einnetzen.

Leider konnte dadurch keine Ruhe in unser Spiel gebracht werden. Der Gegner setzte permanent den Körper dagegen. Dabei wird Sven Kahlert in der 20. Minute grob gefoult. Nur ein Beispiel für übertriebene Härte. Zum Glück kann er nach kurzer Behandlung weiterspielen. Leider haben wir den Fußballgott nicht auf unserer Seite. Auch der diesmal angesetzte Schiedsrichter hat bzgl. foulenden und gefoultem Spieler eine nicht immer nachvollziehbare Sichtweise. Ein schnell gespielter Freistoß des Gegners führt so in der 23. Minute zum 1:1. Wir haben den Gegentreffer noch gar nicht richtig realisiert und so fällt 2 Minuten später das 2:1 für unseren Gegner. Danach fangen wir uns etwas, aber bis zur Halbzeitpause können wir nichts Zählbares mehr erspielen.

In der 2. Halbzeit geht das Gekicke so weiter. Zwar kann Theo Lantzsch Hannes Weinhold gut in der 55. Minute in Szene setzen, aber dieser trifft leider nur das Außennetz. In dieser Phase führt dann ein gegnerischer Eckball unglücklich zum 3:1. Wir versuchen wieder spielerisch etwas zu bewirken, nur leider gelingt es uns nicht. Ein paar Kopfbälle über das Tor sind noch die größten Highlights im Spiel unserer Mannschaft.

Mit der „körperbetonten Härte“ sind wir und leider auch der Schiedsrichter nicht zurechtgekommen. An die Leistungen der letzten 2 Spiele konnten wir dieses Mal nicht anknüpfen. Also heißt es Kopf hoch, das nächste Mal wird es wieder besser. (tw)

Fotos: T. Weinhold

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