Fußball Herren – 2. Spieltag der Rückrunde

SV Lok Nossen - SV 20 Koselitz 3:1 (1:1)

Das zweite Spiel der Rückrunde beginnt kurz nach Beginn mit einer Unaufmerksamkeit in unserer Abwehr. Der Ball findet seinen Weg bis vor unseren Tormann Phillip Kunze. Dieser macht sich breit und kann den frühen Rückstand verhindern. In der 6. Minute geht es zaghaft mit einem Freistoß vor das gegnerische Tor. Leider ohne Erfolg. In der 8. Minute wird es schon wieder eng. Der gegnerische Spieler steigt massiv bei Stephan Großjohann im Strafraum ein. Zum Glück atmet Stephan den Schmerz weg und kann nach kurzer Behandlung weiterspielen. Der Gegner lässt aber nicht locker und kommt mit einem abseitsverdächtigen Angriff wieder vor unser Tor. Philipp Kunze im Tor pariert super und verhindert Schlimmeres. Nun beruhigt sich das Spiel mit vielen Aktionen zwischen den Strafräumen, wobei unsere Mannschaft die größeren Spielanteile hat.

In der 20. Minute kann Sebastian Flachenecker seine ganzen Erfahrung einsetzend den Gegner ausspielen und sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchsetzen. Die Flanke wird dann leider zur Ecke geblockt. Aus der Ecke entsteht dann aber ein Elfmeter für unsere Mannschaft. Beim Kopfball behindern sich noch zwei unserer Spieler biss der Ball seinen Weg zu Kamil Jakubowski findet, welcher dann unsanft im Strafraum gefoult wird. Stefan Großjohnn übernimmt die Verantwortung und kann in der 25. Minute abgeklärt in die linke Ecke einnetzen.

Leider sind wir dann kurz darauf unkonzentriert und müssen in der 28. Minute den Ausgleich hinnehmen. Der Gegner kann sich im Strafraum durchsetzen und überwindet unseren chancenlosen Tormann. Unsere Mannschaft versucht weiter den Ball zu kontrollieren. und so kann Stephan Großjohann in der 40. Minute mit einem Flachschuss für Gefahr sorgen. Nossen versucht weiterhin spielerisch zum gegnerischen Tor zu gelangen. In der 45. Minute kann sich Vincent Klein-Kremer auf der rechten Seite durchsetzen. Bei seinem Schuss im Strafraum hat der gegnereiche Tormann noch die Fingerspitzen dran. Der Schiedsrichter zeigt 3 Minuten Nachspielzeit an. In der Nachspielzeit setzt sich Stephan Großjohann noch einmal auf der rechten Seite durch und wird zu Fall gebracht. Der Linienrichter zeigt Foul aber der Schiedsrichter lässt weiterspielen und so geht es mit 1:1 in die Pause.

Die zweite Halbzeit beginnt mit vielen aktiven Aktionen von beiden Seiten. Der Gegner versucht es immer wieder mit langen Bällen auf seine einzige Spitze. Unsere Mannschaft versucht es weiterhin mit Kombinationen. 

In der 55. Minute haben wir nach einem Freistoß des Gegners am 16-er Glück. Unser Tormann Philipp Kunze kann den Ball an die Latte lenken. Beim zweiten Ball steht der Gegner aber im Abseits. Wir lassen uns immer mehr unter Druck setzen und können froh sein, dass der Gegner nur die Latte trifft. Vielleicht ist der Fussballgott dieses Wochenende mal auf unserer Seite.

Wir fangen uns dann wieder und so zieht Theo Lantzsch vom 16-er ab. Der gegnereiche Tormann kann erst beim zweiten Zufassen den Ball kontrollieren. Unsere Mannschaft ist jetzt wieder besser im Spiel und drückt. In der 73. Minute können wir uns endlich belohnen. Theo Lantzsch setzt sich im Strafraum durch knallt den Ball satt unter die Latte, 2:1 für unserer Mannschaft Doch der Gegner gibt sich nicht auf und verstärkt nun den Druck auf uns. Unsere Mannschaft versucht weiter spielerisch zur Entscheidung zu kommen. So setzt sich Robin Brucke in der 85. Minute im Strafraum durch und der gegnerische Tormann muss sich ganz lang machen um den Ball noch abzuwehren. Wir versuchen weiter das Spiel zu kontrollieren. daraus resultierend kann Vincent Klein-Kremer in der 89. Minute recht durchmarschieren. Der Flankenball senkt sich ins lange Eck und es steht 3:1. Die Führung ist bei genauer Betrachtung der Spielanteile hoch verdient.

In der 93. Minute ist dann der lang erwartete und längst verdiente Sieg eingefahren. Es war eine tolle Leistung unserer gesamten Mannschaft. Stellvertretend möchte ich heute mal Eric Stelzner nennen der mit seinen Vorstößen über die Außen für Entlastung gesorgt hat.

Fotos: T. Weinhold

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