Fußball Herren – Auswärts bei Wacker Zehren

FSV Wacker Zehren – SV Lok Nossen 2:0 (0:0)

Neben den immer noch verletzten Spielern, fehlt diese Woche zusätzlich der gelb-rot gesperrte Lukas Schelauske. Dennoch konnte die Mannschaft erneut auf die drei Spieler der „Alten Herren“ (Birk Platz, Rene Scholz und Marcel Kunze) zurückgreifen. In Zehren sollten endlich wieder drei Punkte geholt werden.

Das Spiel beginnt mit Angriffen auf beiden Seiten. Die Gastgeber können sich zwei Ecken herausspielen, diese jedoch nicht aufs Tor bringen. Auch die Nossner zeigen einige gute Angriffe. Sebastian Flachenecker und Patrick Goldschmidt können ihre Schüsse allerdings nicht aufs Tor bringen. Für Zehren gibt es immer wieder gute Freistoß-Positionen, welche direkt aufs Tor abgeschlossen werden. Daraus ergeben sich für die Nossner gute Kontermöglichkeiten. Doch die Flanken von Sebastian Flachenecker, Philipp Kunze und Kamil Jakubowski finden im Strafraum keinen Abnehmer.

Die erste sehr gute Chance haben die Gastgeber. Durch ein schnelles Passspiel kommen sie gefährlich nah an das Nossner Tor. Der Abschluss des Spielers von Wacker geht an den linken Pfosten – Glück für die Lok-Elf.
Nun muss sich Nossen wieder zeigen. Nach einem schnellen Kurzpassspiel, was von den Nossner Jungs sicher nicht so geplaant war, konnte ein Freistoß herausgeholt werden. Den Abschluss von Philipp Kunze kann der Keeper von Wacker zur Ecke klären. Die getretene Ecke von Vincent Klein-Kremer wird zu einem Konter der Gäste, wobei ein Zehrener und unser Torwart, Birk Platz, im Strafraum zusammenstoßen. Die Aktion bleibt aber ungefährlich und beide Spieler können weitermachen.

In der ersten Halbzeit zeigten beide Mannschaften gute Angriffe, die das Spiel spannend machten. Bei den zahlreichen Situationen vor den Toren, war es unwahrscheinlich, dass das Spiel torlos ausgehen würde.

Die zweite Halbzeit begann wie die Erste mit Dynamik und guten Spielzügen beider Mannschaften bis vor das gegnerische Tor. Die erste große Möglichkeit für Nossen trägt Vincent Klein-Kremer auf dem Fuß. Sein Schuss kann der Torwart von Zehren, am linken Pfosten, halten. Kurz darauf steht ein Zehrener im Nossner Strafraum komplett frei. Er kann die Flanke seines Mitspielers mit dem Kopf nicht im Tor verwerten. Auch danach muss nicht lange auf die nächste Chance gewartet werden. Diesmal wieder die Nossner mit einem Angriff von Philipp Kunze, der sich durch die Zehrener Abwehr freispielt und zum Abschluss aufs Tor kommt. Sein Schuss kann jedoch abgewehrt werden.

In der 61. Minute bekommt Patrick Goldschmidt für sein taktisches Foul am Gegenspieler die zweite gelbe Karte. Unser Kapitän musste nach zwei Fouls mit sofortiger Ermahnung direkt vom Platz. Diese harte Entscheidung des Schiedsrichters kann nur schwer nachvollzogen werden, da es trotz einiger harter Zweikämpfe, keine weiteren gelben Karten gab.

Danach zeigt sich Zehren motiviert und kann schließlich, in der 63. Minute, frei vor Birk Platz, zum 1:0 einschieben. Mit dem Führungstor bekommt Wacker einen Aufschwung und kann gute Angriffe ausspielen.
Doch die Nossner geben sich nicht auf und wollen den Ausgleich erzielen. Es kam neu aufs Spielfeld Dominik Jakob für Adrian Haupt. Wirklich gefährliche Aktionen werden jedoch nicht herausgespielt. Und so reicht auch der Distanzschuss von René Scholz nicht, um sich endlich wieder zu belohnen.

Kurz vor Schluss wird es noch einmal hitzig auf dem Spielfeld und es kommt zur Rudelbildung. Auch hier gibt es, in der undurchsichtigen Situation, keine klaren Entscheidungen des Schiedsrichters. Völlig unverständlich bekommt Zehren daraufhin einen Elfmeter. Dieser wird in der 86. Minute verwandelt, wodurch das Spiel schon vor dem Schlusspfiff entschieden war. Auch die Einwechslung von Sascha Schröder für Marcel Kunze brachte keinen Nossner Torschuss mehr hervor.

Beide Mannschaften konnten gute Angriffe herausspielen. Der Lok-Elf fehlte es an manchen Stellen an Präzision, um schon in der ersten Hälfte in Führung gehen zu können. Nach dem Platzverweis schienen die Nossner angeschlagen und waren von dem Angriff der Zehrener überrascht. Dennoch gab es Möglichkeiten zum Ausgleich, der mehr als verdient gewesen wäre. Am Ende ist das Ergebnis für Zehren zu hoch. (IK)

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