Fußball - Herren - Gastspiel in Nünchritz

FSV Wacker Nünchritz - SV Lok Nossen 7:3 (2:2)

Leider hatte sich der Spielerkader personell nicht wirklich erholt. Immer noch sind viele Spieler aufgrund Verletzungen, Urlaub und Job diesen Samstag nicht einsetzbar. Aber es gibt ja noch ein paar fitte Reservisten. Wie letztes Wochenende hatte wir auch dieses Mal das Glück auf einen erfahrenen Spieler zurückgreifen zu können. Dazu vorab schon mal vielen Dank an Rene Scholz.

Von Beginn an war das Spiel durch Nünchritz sehr körperlich geprägt. Nach ca. 5 Minuten hatten wir aber dann erste gute Szenen vorm gegnerischen Tor. Unsere Mannschaft machte sofort Druck und konnte mit Spiel über die Außen die generische Abwehr bedrängen. Leider fehlte im Abschluss die letzte Konsequenz und das nötige Glück. In der 13. Minute gabt es hitzige Szenen im gegnerischen Strafraum. Hannes Weinhold kann den Ball behaupten und wird vom Gegner durch einen heftigen Tritt gegen den Knöchel gefoult. Der Schiedsrichter entscheidet sofort auf Strafstoß für Nossen. Theo Lantzsch übernimmt die Verantwortung und verwandelt souverän zum 1:0 für Nossen. Die Partie nimmt nun Fahrt auf. Dabei ist unsere Abwehr kurz unaufmerksam und der Gegner kann nach einer Körpertäuschung frei zum Schuss kommen. Zum Glück trifft er nur den Pfosten. Nach einem Freistoß in der 24.Minute für uns, welcher leider nichts einbrachte, schaltet der Gegner am schnellsten und bringt Ball bis vor unseren 16-er. Ein straffer Schuss ins linke Eck bringt den Ausgleich, 1:1. Nun musste sich unsere Mannschaft wieder fangen.  Es dauert ein paar Minuten, aber die Aktionen werden wieder zwingender. In der 31. Minute kann Vincent Klein-Kremer sich über die Außen durchsetzen und flankt in den gegnerischen Strafraum. Der kommt zu Sebastian Flachenecker der der keine Mühe hat den Bach flach im Tor des Gegners zu versenken, 2:1, die erneute Führung für uns. Die Nossener Mannschaft drängt nun weiter. Hannes Weinhold leitet den Ball an Philipp Kunze weiter, welcher leider nur den Pfosten trifft. Nossen zeigt streckenweise tolle Spielzüge.

Aber der Gegner schläft nicht und kann nach halbherziger Verteidigung zum Abschluss kommen. Dabei hält unser Tormann den Schuss. Jedoch lässt der Gegner nicht locker und kann den Spielzug doch noch in der 40. Minute mit dem 2:2 abschließen. Kurz darauf ist Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit beginnt unsere Mannschaft wieder mit gutem Zug zum gegnerischen Tor. Der Gegner versucht weiterhin mit langen Bällen und körperlichen Einsatz uns unter Druck zu setzen. So kann der gegnerische Angreifer unsere zahlenmäßig überlegene Abwehr inklusive Tormann mit einem Kopfball überwinden. Es steht somit in der 48. Minute 3:2 für Nünchritz. Nossen rappelt sich wieder auf und erarbeitet sich gute Chancen. So erreicht ein Eckball von Sebastian Flachenecker in der 54. Minute genau den heraneilenden Philipp Kunze der mit dem Kopf zum 3:3 ausgleicht. Tolle Aktion von den Beiden.

Wir spielten weiter nach vorn und versuchen wieder den Gegner unter Druck zu setzen. Dadurch werden nun auch Räume für Nünchritz frei., welche sie clever nutzen. Dabei wird unsere Abwehr leicht ausgespielt und mit einem Flachschuss trifft der Gegner in der 57. Minute zum 4:3. Da sah unsere Abwehr nicht so gut aus. Wir geben nicht auf, machen aber wieder die gleichen Fehler. Mit einem Duplikat des 3. Tores von Nünchritz fällt das 5:3 per Kopfball in der 67. Minute. Wir verlieren den Faden und es geht nun noch mehr schief. Wir versuchen es mit Macht wieder heranzukommen, lassen aber die Abwehr teilweise allein. Daraus folgt mit einfach cleverem Ausspielen der Abwehr der nächste Treffer für Nünchritz, 6:3 in der 75. Minute.

Der Versuch mit vielen Einzelaktionen noch eine Korrektur des Ergebnisses zu erzielen führt dann zum 7:3 für Nünchritz in der 89. Minute

Das deutliche Ergebnis spiegelt nicht die gute Leistung unserer Mannschaft in der ersten und am Anfang der zweiten Hälfte wieder. Die Unkonzentriertheit bei den Zuspielen und einige ungenutzte Chancen brachten uns um eine besseres Ergebnis. Der Gegner war über weite Strecken nicht besser, aber cleverer. (TW)

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