Fußball - Herren - Auswärtsspiel in Koselitz

SV 20 Koselitz - SV Lok Nossen 3:1 (1:0)

Aufgrund Urlaub und Verletzungen war ein Großteil der erfahrenen Spieler dieselmal nicht verfügbar und damit waren heute die ehemaligen A-Jugendspieler besonders gefordert. Koselitz kam zuerst zu einem gefährlichen Kopfball in der 7. Minute, aber die Routine unseres Torwarts Birk Platz verhinderte durch einen tollen Reflex das Gegentor. Dabei merkte man, dass noch etwas die Ordnung in unseren Reihen fehlte. Somit machte Koselitz weiter Druck. Langsam kamen wir besser ins Spiel und konnten durch Hannes Weinhold in der 18. Minute und Theo Lantzsch in 25. Minute die ersten Torschüsse platzieren. Es war ein stetiges Hin und Her zwischen den Toren.

In der 32. Minute fiel das erste Gegentor nach einem individuellen Fehler in unserer Abwehr. Unser Torhüter konnte es leider auch nicht mehr verhindern. Nun kam etwas Unruhe in unser Spiel und die Präzision ließ zu wünschen übrig. Aber wir rappelten uns wieder auf und Phillipp Kunze prüfte in der 41. Minute den gegnerischen Schlussmann nach guter Vorarbeit von Hannes Weinhold im Mittelfeld. Dann ging es in die Halbzeitpause.

Das Spiel begann in der zweiten Halbzeit sehr intensiv. Der Gegner versuchte es weiter über lange Bälle. Dabei überspielte er in der 53. Minute unsere Abwehr und schoss auf unser Tor. Unser Tormann konnte den Ball noch an den Pfosten lenken, aber den ins Feld springenden Ball versenkte dann ein heraneilender Spieler von Koselitz zum 2:0. Unsere Jungs gaben nicht auf und steigerten sich wieder. Erst schoss Madalin Giurea aufs Tor und der gegnerische Torwart konnte zur Ecke klären. Der darauffolgende Eckball fand genau den Kopf von Lukas Schelauske, der diesen genau in die Hände des Torwarts von Koselitz köpfte. 

Unsere Jungs blieben dran und versuchten mit vielen Einzelaktionen ein Tor zu erzielen. So setzte Theo Lantzsch in der 68. einen tollen Schuss ins linke obere Eck. Endlich der Anschlusstreffer zum 1:2. Keiner gab sich auf. Die Kräfte des Gegners waren fast aufgebraucht und wir versuchten die letzten Körner zu aktivieren. Es gab 4 Minuten Nachspielzeit, welche wir nutzen wollten um wenigsten 1 Punkt mitzunehmen. Leider nahm in 3. Minute der Nachspielzeit ein gegnerischer Spieler in unserem Strafraum den Kontakt mit Madalin Giurea gerne an und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Koselitz verwandelte den Elfer und das Spiel war entschieden und eine Minute später auch zu Ende.

Alles in Allem sah unser Spiel nicht schlecht aus. Wir haben nur leider nicht unsere Schnelligkeit gegen einen körperbetont spielenden Gegner ausgenutzt. (TW) 

Fotos: T. Weinhold

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